„Jesus Christuspricht: "Wie mich der Vater

geliebt hat, so habe ich euch auch geliebt.

Bleibt in meiner Liebe!“
(Johannesevangelium,Kapitel 15, Vers 9)

 

Stellen Sie sich vor, sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, an einem besonderen Tag– das könnte ein „runder“ Geburtstag sein- würden Sie gefragt: „Welches Geschehnis in Ihrem Leben würden Sie gerne, wenn das möglich wäre, noch einmal erleben?“


Vermutlich hat keine der Antworten, die in den Sinn kommen, etwas mit Gier, Geiz, übler Angst und entsprechendem Machtgetue zu tun, wahrscheinlich nicht einmal mit Dingen, die durchaus Freude machen können.
Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass ein, sagen wir 50-jähriger ernsthaft antworten würde: „Den Moment, als ich den Kaufvertrag für mein erstes Auto unterschrieben habe!“ Für wahrscheinlicher halte ich Antworten im Geiste des Lessingringträgers und Friedenspreisträgers des Deutschen Buchhandels, Yehudi Menuhin. Der Violinist und Dirigent Yehudi Menuhin  (* 1916 New York +1999 Berlin) ist an einem Jubiläumstag (vielleicht war es sein 80. Geburtstag) tatsächlich so von einem Journalisten gefragt worden: „Welches Geschehnis in Ihrem Leben würden Sie gerne, wenn das möglich wäre, noch einmal erleben?“ Er soll geantwortet haben: „Als ich zum ersten Mal meine Frau gesehen habe.“

  Foto: Malcom Crowthers, Yehudi Menuhin, 1987

Der Jude Menuhin erzählt damit von einem Glück, das er weder geplant hat noch gekauft hat, nicht erkämpft hat und auch nicht „verdient“ oder sonst irgendwie gemacht hat. Er ist berührt worden von der Begegnung mit einer Frau, die später seine  Frau wurde, und empfand das als größtes Glück.


Vielleicht liegt unser menschliches Glück mehr in Begegnung und in Berührung als wir manchmal wahrhaben wollen. In den Waren der Einkaufs-Tempel wird es ebenso wenig  zu finden sein wie in der Bereicherung auf Kosten anderer Menschen.                              

Ihr

Harald Merz, Pf.

 

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